ERNÄHRUNGSTIPPS

Gut essen und dennoch in Form bleiben, das ist kein Widerspruch. Wir verraten, worauf Sie bei einer ausgewogenen Ernährung achten sollten und wie Sie Schwung in Ihren Alltag bringen, um sich fit und wohl zu fühlen.

Essen Sie im Biorhythmus
Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung, indem Sie morgens verstärkt auf Kohlenhydrate setzen, mittags auf eine bunte Vielfalt und abends auf Eiweiß. Merken Sie sich: Üppige Mahlzeiten liegen schwer im Magen und machen träge.
Reduzieren Sie Salz
Bei erhöhtem Salzkonsum lagert der Körper Wasser ein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät Jugendlichen und Erwachsenen, insgesamt nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz pro Tag zu verzehren – das entspricht in etwa einem vollen Teelöffel. Die meisten Deutschen konsumieren allerdings deutlich mehr.
Fette? Na klar, aber nehmen Sie nur die Guten
Unser Körper braucht Fett, um optimal funktionieren zu können. Aber wir brauchen die Guten. Ganz allgemein gilt: Einfach sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind „gute“ Fette und gesättigte Fettsäuren sollten nur in Maßen verzehrt werden. Letztere befinden sich beispielsweise in Milchprodukten, Butter, rotem Fleisch und fettigen Wurstsorten (z. B. Salami) und dickflüssigen Pflanzenölen (z. B. Palmöl).
Essen Sie viel Obst und Gemüse
Ob Vitamine, Mineralstoffe oder die sekundären Pflanzenstoffe: In Obst und Gemüse steckt allerlei Gutes. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Tag drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu essen. Eine Portion entspricht dabei der Menge, die in unsere Hand passt.
Trinken Sie ausreichend
Empfehlenswert sind mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Grün- und Kräutertees. Damit es aber nicht zu eintönig wird, können Sie das Wasser oder den Tee auch mit Zitrone, Minze oder Ingwer etwas „aufpimpen".

FAQ

Was ist der glykämische Index?
Er gibt Auskunft darüber, welche Lebensmittel zu einer schnellen oder langsamen und damit unproblematischen Insulinausschüttung führen.
Was sind gute und schlechte Fette?
Das hängt von ihrer Sättigung mit Wasserstoffatomen ab bzw. wie viele Wasserstoffatome an einer Fettsäure gebunden sind. Vollständig gesättigte Fettsäuren stellt der Körper selbst her und müssen nicht mit der Nahrung aufgenommen werden. Die sogenannten Transfette aus Frittierfett sind künstliche verändert und sollten vollständig vermieden werden. Omega-3-, Omega-6- oder Omega-9-Fettsäuren sind Beispiele für mehrfach-ungesättigte Fettsäuren. Diese sind „gut“, können vom Körper nicht hergestellt werden und sind somit essenziell. Diese guten Fette sind beispielsweise in Leinöl, Olivenöl oder im Seelachs enthalten.
Was ist die Säure-Basen-Balance?
Keine spezielle Diätform. Eher ein Anti-Aging-Faktor, um der Degeneration des Körpers entgegenzuwirken und im Alter noch fit zu sein. Jemand, der ein gesundes Säure-Basen-Verhältnis aufzeigt, verfügt über einen besseren Allgemeinzustand. Unser Körper sollte um die Mittagszeit einen PH-Wert von ca. 7 (neutral) haben. Morgens und abends darf dieser etwas säuerlicher sein (minimal 6).
Was ist basische Kost?
Für manche ist basische Kost eine Ernährungsform, die hauptsächlich Basenbildner enthält, also eine Vollwertkost. Für andere ist sie eine Ernährungsform, die Säurebildner hauptsächlich ausschließt. Eine basische Ernährung dient der Entschlackung und führt zu einem besseren Wohlbefinden.
Warum ist die Zufuhr von Wasser so wichtig?
Biochemisch betrachtet ist Wasser für den Körper das wichtigste Transport- und Lösungsmittel. Es dringt in jede Körperzelle ein und ermöglicht so die Kommunikation der Zellverbände. Der Wassergehalt im Körper sollte mindestens bei 50% liegen.
Was sind Proteine?
Proteine bzw. Eiweiße sind die Baustoffe im Körper. Sie bestehen aus 20 verschiedenen Aminosäuren, die unterschiedlich angereiht sind. Proteine sind für den Muskelaufbau verantwortlich, für den Transport der Fette durch das Blut und für das Immunsystem. Daher ist die tägliche Einnahme dieser Nährstoffe unentbehrlich für eine gesunde und bekömmliche Ernährung, wobei proteinreiche Nahrungsmittel für eine gute Ernährung vor allem für Sportler wichtig sind. Viele Proteine sind vor allem in Käse, Milch, Fleisch und Fisch enthalten.
Was sind die besten pflanzlichen Eiweißlieferanten?
Außer den tierischen Produkten (wie beispielsweise Eier, Käse, Fisch oder Fleisch) finden Sie auch unter den Pflanzen eiweißhaltige Lebensmittel. Hierzu gehörend Sojaprodukte, Tofu, Hülsenfrüchte und manches Getreide, zum Beispiel Weizenkleie.
Was ist Cholesterin?
Cholesterin wird im Körper benötigt, um Zellen aufzubauen. Ein Zuviel davon, kann jedoch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Im Körper wird Cholesterin zusammen mit Eiweißen transportiert, diese nennen sich in Verbindung Lipoproteine. Zwei Hauptarten von Lipoproteinen sind LDL und HDL. Das HDL ist gut für die Herzgesundheit, denn es transportiert Cholesterin von den Körperzellen zur Leber, wo es abgebaut wird. LDL ist schlecht, denn es transportiert Cholesterin von der Leber zu den Zellen. Wenn zu viel LDL vorhanden ist, lagert es sich in den Arterien ab.
Was ist Aspartam und warum ist es nicht zu empfehlen?
Aspartam besteht aus den drei Chemikalien Asparagin-Säure, Phenylalanin und Methanol und ist ein Süßstoff mit vielen Nebenwirkungen. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige Nebenwirkungen. Aspartam ist in folgenden Lebensmitteln zugelassen: Energiereduzierte/zuckerfreie Getränke (z.B. Cola Zero), energiereduzierte/zuckerfreie Desserts, Süßwaren, Brotaufstriche, Marmeladen, süßsaure Obst- und Gemüsekonserven, süßsaure Fisch-, Meeres- und Weichtierkonserven, Knabbererzeugnisse aus Getreide oder Nüssen, alkoholische Getränke.
Wie beeinflusst Alkohol den Stoffwechsel?
Die Funktion der Leber wird bei Alkoholkonsum stark vermindert. Sie ist damit beschäftigt, den Alkohol abzubauen (0,15 Promille pro Stunde), wodurch die Verstoffwechselung von Fett und Kohlenhydraten gestoppt wird. Des Weiteren behindert Alkohol den Muskelaufbau durch weniger Testosteronausschüttung und es vermindert die Vitamin- und Mineralstoffaufnahme.
Welche Lebensmittel regen den Stoffwechsel an?
Bestimmte Gewürze wie Zimt, Pfeffer, Chili, Kurkuma, Ingwer, Getränke wie schwarzer Kaffee und grüner Tee, Fische, Meeresfrüchte und Algen aufgrund des hohen Jodgehalts, Obstsorten, die viel Vitamin C enthalten helfen dabei, das Schlankhormon Noradrenalin zu produzieren, Leinöl, welches den Körper mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, Ballaststoffe regen außerdem die Darmtätigkeit an. Desweiteren ist eine regelmäßige Nahrungsaufnahme, tägliches Frühstücken und viel Wasser täglich eine gute Waffe seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten.